Öffentliches Baurecht/Lärmschutz

12.02.2013

Herannahende Wohnbebauung

Die Festsetzung passiver Schallschutzmaßnahmen im Bebauungsplan kann für an ein Gewerbegebiet heranrückende Wohnbebauung ein geeignetes Mittel sein, um den (Lärm-)Konflikt zwischen Wohnen und Gewerbe zu lösen.

BVerwG, B. v. 07.06.2012 – 4 BN 6.12 -

Empfehlung: Die planende Gemeinde kann dies auch hinsichtlich vorhandener Straßen oder Bahnstrecken berücksichtigen.

Wichtig ! Aus Sicht der im Gewerbegebiet ansässigen Gewerbetreibenden gilt es hinsichtlich herannahender Wohnbebauung zu beachten, dass schriftliche Einwendungen nur im Rahmen der fristgebundenen Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bebauungsplan erhoben werden können. Wird dies versäumt, so kann ggf. durch die Wohnbebauung ein Lärmkonflikt entstehen, der zu Einschränkungen des Betriebs oder Kosten für Schallschutzmaßnahmen führen kann.



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