Klimaschutz

18.09.2007

UN-Klimakonferenz vom 27. bis 31. August 2007 in Wien

Die Industrienationen, die bei einer von der UN geführten Konferenz in Wien zusammen gekommen sind, haben sich darauf geeinigt, dass die Treibhausgasemissionen bis 2020 um mindestens ein Viertel gesenkt werden müssen, um die Erderwärmung zu bremsen und das Weltklima zu stabilisieren. Die Regierungen sind sich jedoch weiterhin uneinig darüber, ob verbindliche Zielvorgaben notwendig sind. Trotz großer Meinungsverschiedenheiten, wie der Klimawandel am besten anzugehen sei, kamen die Industrienationen am 31. August 2007 bei der UN-Konferenz in Wien überein, dass die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 25 bis 40% des Niveaus von 1990 gekürzt werden sollten. Die Spannweite von 25 bis 40% biete hilfreiche Anfangsparameter für den allgemeinen Grad an Ehrgeiz gegenüber weiteren Emissionskürzungen, so die Delegierten. Die Erklärung bleibt hinter den Forderungen der Europäischen Union und der Entwicklungsländer zur Spannweite, die in deren Augen als „Anleitung“ für weitere Verhandlungen dienen solle, zurück. Dies ist vor allem auf den Widerstand von Kanada, Japan und Russland zurückzuführen, die befürchteten, dass ein solcher Begriff verwendet werden könne, um sie in der Zukunft auf obligatorische Kürzungen zu verpflichten.

Die nächsten Konferenzen im Überblick:
24. September 2007: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wird ein Treffen von 30 wichtigen Ländern ausrichten, dem eine Generalversammlung im Zeichen des Klimawandel folgen wird.
27. und 28. September 2007: Die US-amerikanische Außenministerin Condoleezza Ri-ce wird einem Treffen der 15 Länder, welche für 90% der weltweiten Treibhausgas-emissionen verantwortlich sind, vorsitzen.
3. bis 14. Dezember 2007: Konferenz der Vereinten Nationen zum Klimawandel in Bali, Indonesien.


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