Neues Instrument zur Bilanzierung von Klimaschutzmaßnahmen in Auftrag gegeben

19.12.2013

Die Abfallwirtschaft leistet unstreitig ihren Beitrag zum Klimaschutz.

Recycling, die energetische Nutzung von Restabfällen sowie die Deponiegaserfassung und -nutzung tragen erheblich zur Minderung von Treibhausgasen bei.

Das Ablagerungsverbot für nicht vorbehandelte Siedlungsabfälle hat einen entscheidenden Impuls für diese Entwicklung in Deutschland gegeben.

In der Abfallwirtschaft entstehen aber dennoch so genannte kurzlebige klimaschädliche Treibhausgase. So entweicht zum Beispiel Methan bei der Deponierung nicht behandelter Siedlungsabfälle.

Die Abfall-Initiative der internationalen Climate and Clean Air Coalition (CCAC), in der sich auch das UBA engagiert, hat es sich zum Ziel gesetzt, Städte weltweit in die Lage zu versetzen, den Ausstoß von Methan und Ruß (Black Carbon) im Abfallsektor zu mindern.

Hierfür soll ein Bilanzierungsinstrument entwickelt werden, mit dem sich der Ausstoß berechnen und eine Minderung überprüfen lässt. Informationen: http://www.umweltbundesamt.de/themen/internationale-initiative-hilft abfallwirtschaft


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