Umweltrecht - Fluorierte Gase

13.02.2014

Neue EU-Verordnung zur Senkung Fluorierter Gase

Eine neue EU-Verordnung hat das Ziel, die Menge der klimaschädlichen Fluorierten Gase in Europa bis 2030 stufenweise um rund 80 Prozent zu senken. Dies soll durch Quotierung erreicht werden, sowie durch einen konkreten Ausstiegsplan für viele Produkte und Einrichtungen, die mit Fluorierten Gasen arbeiten.
Die neue Verordnung kann in Kraft treten, wenn nach dem Umweltausschuss noch das Plenum des Europäischen Parlaments sowie der Rat offiziell zugestimmt haben.

Fluorierte Gase werden in Kälte- und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen, aber auch als Treibmittel für Dämmschäume oder Löschmittel verwendet. Ihr klimaschädliches Potenzial liegt 100 bis 22.000 mal höher als das von CO2. Der weltweite Beitrag der Fluorierten Gase zum Treibhauseffekt liegt derzeit bei zwei Prozent und entspricht damit dem des gesamten globalen Luftverkehrs. Aktuelle Studien prognostizieren ohne weitere Maßnahmen einen erheblichen Anstieg des Einsatzes von Fluorierten Gasen.
Internationale Verhandlungen zu ihrer Eindämmung verliefen bislang erfolglos.
In Deutschland hingegen sind bereits viele Unternehmen in der Lage, statt Fluorierten Gasen klimafreundliche Alternativen zu verwenden.


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