Straßenplanung und Naturschutz – A 49 zwischen Stadtallendorf und A5

03.07.2014

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klage zweier Naturschutzvereine gegen den Planfeststellungsbeschluss für das letzte Teilstück der Autobahn A 49 zwischen Stadtallendorf und dem Anschluss an die A 5 abgewiesen.
In dem Klageverfahren ging es um den Bau einer Autobahnverbindung, die durch den westlichen Teil des FFH-Gebiets „Herrenwald östlich Stadtallendorf“ verläuft. Dabei standen Fragen des Gebiets- sowie des Artenschutzes im Mittelpunkt, so etwa die mit dem Betrieb der Autobahn verbundene Stickstoffdeposition sowie eine bedeutende Kammmolchpopulation, wobei der Erhaltungszustand Letzterer aufgrund des vorgesehenen Schutzkonzepts nicht beeinträchtigt ist.
Nach Auffassung des Gerichts überwiegt der Nutzen der neuen Trasse das Interesse am ungeschmälerten Erhalt des FFH-Gebiets, zumal es nach Abwägung aller denkbaren Varianten keine zumutbaren Alternativen für die geplante Trassenführung gibt.
 
BVerwG 9 A 25.12 - Urteil vom 23. April 2014


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