Förderung kommunaler Klimaschutzprojekte 2015/2016

02.10.2014

Eine neue „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ ermöglicht Kommunen für die Jahre 2015 und 2016 Förderanträge für ihre Klimaschutzprojekte zu stellen.

Die Richtlinie sieht die Förderung verschiedenster Klimaschutzinstrumente vor, so etwa eine Einstiegsberatung für Gemeinden, die beim Klimaschutz noch am Anfang stehen, ebenso wie Hilfe bei der Erstellung von umfassenden Klimaschutzkonzepten und themenbezogenen Teilkonzepten, beispielsweise für klimafreundliche Mobilität, Flächenmanagement oder das energetische Sanieren eigener Liegenschaften. Neu geschaffene Stellen von kommunalen Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanagern sind ebenfalls förderungswürdig.

Darüber hinaus kann finanzielle Unterstützung für Investitionen beantragt werden, zum Beispiel für den Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtungs-, Steuer- und Regelungstechnik im Innenbereich oder für den Austausch von Lüftungsanlagen. Im Bereich der nachhaltigen Mobilität werden die Verbesserung des Alltagsradverkehrs, z.B. durch den Aufbau von Mobilitätsstationen und die Verbesserung von Wegweisungssystemen, im Vordergrund stehen.

Förderanträge können in den Jahren 2015 und 2016 jeweils vom 1. Januar bis zum 31. März beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

Weitere Informationen sind beim Projektträger Jülich
(www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen) und beim Service- und
Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (www.klimaschutz.de/kommunen) verfügbar. Das Service- und Kompetenzzentrum bietet über die Kommunalrichtlinie hinaus auch zu weiteren Förderangeboten im kommunalen Klimaschutz eine ausführliche Beratung.


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