Zweites Fracking-Gutachten des Umweltbundesamts

16.10.2014

In seinem zweiten Gutachten zur Schiefergasgewinnung in Deutschland macht das Umweltbundesamt deutlich, dass kein Fracking-Vorhaben ohne eine vorhergehende Risikobewertung durchgeführt werden sollte.
Die Risiken besonders für das Grundwasser sollten soweit wie möglich minimiert werden. Sollte ein Fracking-Vorhaben genehmigt werden, sei deshalb ein begleitendes Grundwassermonitoring empfehlenswert.
Für das beim Fracken eingesetzte und wieder zutage tretende Wasser-Chemikalien-Gemisch (Flowback) ist noch eine tragfähige Lösung der Wiederaufbereitung, Wiederverwendung oder Entsorgung zu entwickeln. Die Wissenslücken über die Umweltauswirkungen des Frackings seien immer noch groß. Sie könnten nur über forschungsbegleitende Erprobungsmaßnahmen geschlossen werden.
Das UBA empfiehlt, statt der Frackingtechnologie den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben und den Energiebedarf von Gebäuden zu senken.

Quelle: Umweltbundesamt, 10.10.2014


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