Hannover-Erklärung zur Rolle der Kommunen beim Klimaschutz vorgestellt

09.10.2015

Die Hannover-Erklärung ist das Ergebnis der Internationalen Kommunalen Klimakonferenz, die zwei Tage im Schloss Herrenhausen in Hannover tagte.
Bundesumweltministerin Hendricks zog in ihrer Rede vor internationalen Gästen eine Linie vom gerade stattgefundenen UN-Nachhaltigkeitsgipfel über die anstehende Pariser Klimakonferenz bis hin zur geplanten UN-Konferenz zum Thema nachhaltige Siedlungs- und Stadtentwicklung, die im Oktober 2016 stattfinden soll. Der Umweltminister der Republik Kongo, Henri Djombo, sprach über die regionalen Klimaschutzmaßnahmen der G77-Staaten und die Herausforderungen für die afrikanischen Staaten.

Für den Klimaschutz vor Ort spielt auch die Lebensweise eine wichtige Rolle. Gefordert wurde auf der Konferenz der Wandel zu einer Lebensweise, die die ökologischen Grenzen der Erde respektiert.
Bundesumweltministerin Hendricks: "Der Wandel muss dort beginnen, wo Menschen leben und arbeiten. Die Konferenz in Hannover hat gezeigt, dass Kommunen und lokale Akteure bereitstehen, beim Klimaschutz anzupacken. Das gibt uns Rückenwind für ein gutes Ergebnis in Paris."

Landesumweltminister Wenzel: "Der Konferenz ist es gelungen, den Markt der Möglichkeiten, den Bürgerdialog und die politisch-wissenschaftliche Debatte im Kampf gegen den Klimawandel miteinander zu verknüpfen. Um den Klimawandel erfolgreich voranzubringen, fordern die Kommunen mit der Hannover-Erklärung klare Rahmensetzungen und langfristige Planungssicherheit."

Die "Hannover Declaration: Local Governments Driving Transformation" zeigt die Schlüsselrolle der Kommunen beim Klimaschutz. In den Bereichen Governance, Finanzierung, Infrastruktur, Klimafolgen-anpassung, Stadtentwicklung und urbane Ökosysteme werden die Erfolgsfaktoren aufgeschlüsselt. Dazu gehören neben Vernetzung, Fortbildung und Praxisbeispielen auch soziale Partizipation, die Einbeziehung der Unternehmen vor Ort und stabile finanzielle Rahmenbedingungen.


Quelle: BMUB Pressemitteilung 248/15 vom 02.10.2015


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