30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

10.05.2016

Unter deutscher G7-Präsidentschaft konnte 2015 der Weiterbau des NSC in Tschernobyl mit der Bereitstellung von zusätzlichen 615 Millionen Euro durch die internationalen Gemeinschaft sichergestellt werden.

Dieses sogenannte "New Safe Confinement" (NSC) ist mit seinen imposanten Ausmaßen von 257 Metern Spannweite, 162 Metern Länge und 108 Metern Höhe weithin sichtbar und wirkt wie ein Mahnmal, das an den schwersten Unfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der Atomenergie erinnert.

Die G 7 haben gemeinsam mit vielen anderen Staaten und Institutionen inzwischen insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro aufgebracht, um den Standort in einen sichereren Zustand zu überführen. Derzeit werden Technologie- und Versorgungsgebäude sowie die Verbindungswände zwischen alter Gebäudestruktur und NSC errichtet. Im November 2017 soll das NSC in die endgültige Position über den havarierten Block 4 geschoben werden. Für den Rückbau des 1986 als vorläufige Schutzhülle errichteten Sarkophags ist die neue Schutzhülle unbedingte Voraussetzung.


Quelle: BMUB Pressemitteilung 63/16 vom 21.03.2016




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