430.000 zusätzliche Jobs durch Klimaschutzpaket

15.12.2016

Die von der Bundesregierung 2014 beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen schaffen zusätzliches Wirtschaftswachstum und neue Jobs. Der volkswirtschaftliche Nutzen übersteigt die Kosten der Maßnahmen deutlich. Das ermittelte PricewaterhouseCoopers in einer Studie, die vom Bundesumweltministerium zur wirtschaftlichen Bewertung des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 beauftragt wurde.

Insgesamt bewirken die beschlossenen Maßnahmen laut Studie ein zusätzliches Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von etwa einem Prozent. Die Beschäftigungswirkung wird mit knapp 430.000 zusätzlichen Beschäftigten im Jahr 2020 beziffert.

In der Kosten-Nutzen-Analyse übersteigen die Einsparungen die Kosten bei weitem. Allein für die privaten Haushalte führt die Umsetzung der Maßnahmen des Aktionsprogramms in der Summe zu einer Nettoentlastung in Höhe von insgesamt 26 Milliarden Euro durch eingesparte Energiekosten.

Die vom Bundesumweltministerium bei PricewaterhouseCoopers in Auftrag gegebene Studie hat die ökonomischem Auswirkungen, insbesondere die Kosten- und Nutzenwirkungen der mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 und dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) 2014 beschlossenen Maßnahmen untersucht. Bewertet wurden 79 der insgesamt 107 Einzelmaßnahmen des Aktionsprogramms. Betrachtet wurden die Be- und Entlastungen über die gesamte Lebensdauer der Maßnahmen sowie makroökonomische Effekte.


Quelle: BMUB Pressemitteilung 293/2016 vom 23.11.2016


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