Impuls für Digitalisierung im Hochbau

20.07.2017

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) veranstalteten gemeinsam die Konferenz "Digitalisierung im Hochbau – Effizienzpotentiale für Planungs- und Bauprozesse nutzen".

Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette Bau. In verschiedenen Foren tauschten sich Vertreter von Planungsbüros, ausführenden Unternehmen und Vertretern von BIM-Clustern über die Einsatzmöglichkeiten der "BIM-Methode" ("Building Information Modeling") in den verschiedenen Projektstadien aus.
Aktuell wird in der Bundeshochbauverwaltung bei den Neubauten für das Bundesamt für Strahlenschutz in Berlin-Karlshorst, der Deutschen Botschaft Wien und dem US-Militärkrankenhaus in Weilerbach BIM pilothaft angewendet.
Die Konferenz, die sich mit einem breit angelegten Informationsangebot an alle Akteure im Hochbau richtete, zeigte praxisorientierte Möglichkeiten der Digitalisierung von Planungs- und Bauprozessen auf. BMUB und BMWi legten besonderen Wert auf die Berücksichtigung der Interessen aller Projektbeteiligten, insbesondere der für Deutschland typischen großen Anzahl kleiner und mittlerer Unternehmen.
Auf der Konferenz wurde auch ein weiteres Pilotprojekt des Bundes für die Physikalisch Technische Prüfanstalt in Berlin präsentiert.
Das Projekt veranschaulicht, dass die Implementierung digitaler Instrumente in den Projektprozess schon jetzt zu wertvollen Erfahrungen über Chancen und Grenzen der Digitalisierung geführt hat.
Auch die Vorstellung der bereits landesweit tätigen BIM-Cluster und der Informationsaustausch zur Entwicklung digitaler Bauteildatenbanken machen deutlich, dass Deutschland die Herausforderungen der Digitalisierung annimmt.


Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung von BMUB (178/17) und Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 24.05.2017


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